
Interviewter: Herr F. (geb.1918), Frau L. (geb. 1930) und Herr D. (geb. 1930)
Interviewer und Autoren: Finnegan Stoeppler (16), Lasse Jungblut (14), Kevin (14) und Leon Ganter (16)
Was haben Sie in Ihrer Kindheit in Ihrer Freizeit gemacht?
Wir waren in Sportvereinen und haben uns mit Freunden getroffen. Das war ja eine Zeit damals, in der man nicht so viel kaufen konnte. Wenn man heute ein Hobby hat, gehört ja immer einiges dazu, das man beschaffen muss. Das hatten wir damals
nicht. Es war eine Zeit, in der man froh war, wenn man ein bisschen Kohle und ein paar Briketts hatte, um die Wohnung heizen zu können. Man musste natürlich erstmal sehen, dass es etwas zu Essen gab. Dafür waren die Eltern zuständig, nicht wir. Aber wir Kinder wollten etwas zu essen haben. Es gab kein Internet, es gab keinen PC und keinen Laptop.
Wir waren zudem zweimal die Woche in der Hitlerjugend oder bei den Jungmädeln engagiert. Da hatten wir einmal einen Sportnachmittag und einen, wo wir sogenannten Dienst hatten. Bei diesem Dienst, wurde politisch geredet, „den Werdegang unseres Führers“ bekamen wir erstmal vorgebetet. Ich weiß nicht, ob ihr überhaupt noch wisst, wer der Führer war?
Natürlich, das gehört noch zum geschichtlichen Grundwissen.
Also, das haben wir ja hautnah erlebt. Da mussten wir ja teilweise noch sammeln, mit einer Blechbüchse. Kleinigkeiten, die dann verkauft wurden. Das war toll. Immer mit so kleinen Sachen, wie zu Beispiel solchen kleinen Engeln, die man unter den Christbaum hängen konnte. Vielleicht kennen eure Eltern so etwas noch.
Ja, ja, genau solche haben wir auch noch.
Ja, genau solche Engelchen und Märchenfiguren. Rotkäppchen war sehr bekannt, Schneewittchen ebenfalls. Das wurde dann später meistbietend verkauft, „nee, kriegst du nicht, musst du mehr spenden“. Denn je mehr man in der Büchse hatte, desto besser war es natürlich. Winterhilfswerk, WHW, nannte man das und dann wurde das Geld ausgezählt und dann wurde der, der das meiste Geld gesammelt hatte, belobigt und da waren natürlich alle scharf drauf.
Wie alt waren Sie denn damals?
Also wir waren zehn Jahre alt, als wir zur Hitlerjugend gingen. Das war ja auch Pflicht damals. Das war nicht so wie heute ein Sportverein, das war Pflicht. Wenn man nicht hin ging, wurden die Eltern schräg angeguckt. Das war nicht so angenehm. Auch wenn die Eltern das vielleicht nicht immer gut fanden, dass wir da hin gingen. Wobei es manchmal auch ganz lustig war. Wir machten Ausflüge und Wanderungen und hatten Spaß.
Wie oft und wie lange mussten Sie dorthin gehen?
Das waren immer zwei, drei Stunden, aber wir machten auch etwas Soziales, ich ging dann immer in einen Kindergarten, einen Nachmittag und da half ich immer Kinder anzuziehen auf den Topf zu setzen und so weiter.
Die Ferien waren, glaube ich, ziemlich gleich. Obwohl es auch ein bisschen anders war. Es gab die Kartoffelferien, da mussten wir raus aufs Feld und Kartoffeln ernten. Also wir wurden auch für Feldarbeit und so etwas benutzt. Also die Ferien waren praktisch dafür da, dass wir gearbeitet haben.
Wer hat Sie denn eingesetzt? Die Eltern, oder wer?
Nein, nein, die Eltern hatten da nichts zu bestimmen, das war schon die Hitlerjugend, die das bestimmt hat. Darüber standen die SS und die SA, die das dann bestimmt haben. Da wurden Bauern (ich sag mal) ausgesucht, die Hilfe brauchten und wir wurden so eingesetzt, wie der Bauer es für richtig hielt. Heutzutage wird ja gespritzt. Damals mussten die ganzen Kartoffelkäfer noch mit der Hand abgesammelt werden. Da zogen wir also durch die Felder und suchten Blatt für Blatt nach Kartoffelkäfern ab und sammelten die dann ein. Die Chemie war damals noch nicht so weit.
Wie haben Sie den Krieg damals erlebt?
Das kam ganz darauf an, wo man gelebt hat. Es war so, dass die Kinder, von denen die in Hamburg oder in Großstädten lebten, aufs Land geschickt wurden (also einfach aus der Stadt raus). Um die Bombenangriffe nicht immer miterleben zu müssen. Das war die so genannte „Kinder-Land-Verschickung“. Ja und sonst wenn wir nachts hier Alarm hatten, dann sind wir in die Luftschutzkeller und da wurde nicht nachgefragt.
Am nächsten Morgen saß man dann wieder in der Schule. Das kam aber drauf an. Wenn die Entwarnung erst nach 12 Uhr kam, dann durfte man zwei Stunden später zum Unterricht erscheinen, jedenfalls hier in Hamburg.
Das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen, dass man mitten in der Nacht in den Bombenbunker musste und dass man so oft in den Bunker musste, dass es schon fast routiniert wird. Naja, „routiniert“ … wir hatten natürlich auch Angst.
Man hörte das Krachen und man hörte genau, wenn die über einem hinweg rauschten. Im Radio gab es so genannten Voralarm und dann wurde gesagt, es wurde ein Geschwader, meinetwegen in der Deutschen Bucht, gesehen. Wann die dann bei uns sein würden, konnte man sich mehr oder weniger ausrechnen. Da ging es schon los, man guckte dann aus dem Fenster und hörte schon einzelne Flugzeuge. Die setzten dann so genannte „Tannenbäume“. Das waren Lichtreklamen, hätte ich bald gesagt, ab und die waren halt so richtig deutlich zu sehen. Das war dann ein Bereich und in diesem wusste man dann schon, fallen die Bomben. Die „Tannenbäume“ gingen dann langsam runter und in der Zwischenzeit kamen dann die Bomber und setzten ihre Bomben ab.
Du musst dir vorstellen, wir waren im Keller und hörten die Flaks (Flugabwehr-geschütze) schießen. Wir haben uns ja auch gewehrt, als die kamen. Da waren dann überall die Flak-Helfer, die dann mit den Geschützen versuchten, die Bomber abzuwehren. Wenn man dann herauskam, sah man die Brände überall und ob man dann noch schlafen konnte, war fraglich.
Es gab dann noch diese sogenannten Stabbrandbomben. Die fielen nur durchs Dach und blieben auf dem Boden liegen und als Boden hatte man immer einen Holzboden. Dann fing die Stabbrandbombe an zu sprühen und alles brannte. Die konnte man auch nicht mit Wasser löschen und man musste sie mit Sand abdecken. Wir hatten in unseren Häusern dann solche Feuerpatschen, eine Art Feudel mit einem Lappen dran und dann stand da Wasser und Sand daneben, so dass man das Feuer im Notfall gleich löschen konnte. Wenn es dann aber mal wirklich brannte, dann war das sinnlos.
Haben Sie im Krieg alle hier in Hamburg gelebt?
Frau L: Ich lebte in Hamburg
Herr D: Ich lebte in Posen
Herr F: Ich lebte in Hamburg, bin aber noch eine Generation vorher, 1918 geboren.
Wissen Sie noch, wie alles mit den Nationalsozialisten losging?
(Herr F:) Wenn man damals, 1923, aus der S-Bahn Wandsbeker-Chaussee ausstieg, war gegenüber eine Polizeiwache, gut eingezäunt mit Stacheldraht, weil wir damals Stress in Hamburg hatten. Wir hatten gehört, dass in einem Cafe um die Ecke einige Politiker sein sollten. Wir saßen auf unserem Balkon und machten Schulaufgaben und unten marschierten welche mit einer Musikkapelle vorbei. Sie kamen am unteren Ende der Straße an und auf einmal hörten wir Schüsse fallen. Da waren die Leute mit der Musik auf ein Café zu gegangen hatten einmal rein geschossen und sind dann abgehauen.
Das waren die politischen Parteien, die nicht wie heute nur reden. Damals waren das wirklich noch Straßenschlachten. Gerade in der Zeit der Inflation. Da war es in Deutschland anders als heute.
In den zwanziger Jahren gab es ein allgemeines Bedürfnis, sich zu prügeln, aber die Nationalsozialisten haben das im Übermaß gemacht. Man dachte manchmal jeder prügelt jeden. Der Begriff „Goldene 20er“ traf es nicht ganz richtig.
(Frau L und Herr D:) Wenn es den Menschen schlecht geht, versuchen sie ein Ventil zu finden. Die Röcke wurden kürzer und die Tänze wurden wilder, Man hat also abends versucht, sich abzureagieren. In der Kunst ist auch viel passiert. Einigen ging es gut, aber einigen ging es wirtschaftlich auch sehr schlecht. Der Mehrzahl der Bevölkerung ging es aber schlecht.
Von wem gingen die Straßenschlachten den aus?
Das war einmal die Rotfront, wie es damals hieß, also die Kommunisten, die Sozialdemokraten und die Nazis und die waren alle verfeindet.
Das ist also quasi von allen ausgegangen?
Das waren ganz andere Verhältnisse damals, ihr müsst euch vorstellen, es herrschte eine ganz große Arbeitslosigkeit. Das Geld war nichts wert. Der Lohn wurde täglich ausgezahlt und da musste man schnell noch in den Laden laufen, um etwas kaufen zu können. Am nächsten Tag war das Geld nichts mehr wert. Da hat dann eine Briefmarke mehrere Milliarden gekostet. Stellt euch das mal vor, das ist heute der Bundeshaushalt. Davon konntest du früher einen Brief bezahlen.
Die Inflation war da, die Leute waren in tiefer Not. Dann gab es natürlich die, die es heute auch noch gibt, die ihr Geld nahmen und erstmal in die nächste Kneipe gingen und ihr Geld versoffen haben, anstatt für die Familie einzukaufen. Es waren also überall soziale Spannungen und das hat sich in diesen Straßenschlachten dann irgendwie ausgewirkt.
Die Leute bekamen ihr Geld natürlich auch nicht auf ein Konto. Sondern das gab es in einer sogenannten „Lohntüte“. Es wurde immer freitags ausgezahlt.
Mich würde interessieren, wie es mit der Judenverfolgung war. Was hat man davon mitbekommen?
Zu der Zeit waren wir noch Kinder. Die Reichs-Progromnacht habe ich in Treptow in Pommern erlebt. Damals bin ich mit meinem Großvater in die Stadt gegangen. Dort brannte eine Synagoge und ein Jude kniete in seinem Schaufenster und sagte: „Was habe ich euch getan?“. Einige Leute waren dabei, seinen Laden zu plündern. Es waren immer dieselben Leute, die so etwas gemacht haben. Die gibt es heute auch noch und … man kann ruhig sagen, der Mensch ist ein Raubtier, aber einige haben sich hinreißen lassen und andere nicht.
So wie es heute auch noch ist. Denkt doch an die Hooligans, bei Fußballspielen. Die gehen da auch nicht hin, um die Fußballspiele zu sehen, sondern um Radau zu machen. Diese Leute hat es früher auch gegeben und weil die vom Staat unterstützt wurden und auf Geschäfte und Kirchen, also Synagogen, losgehen durften, haben die das natürlich ausgenutzt. Das ist ja logisch. Wollen wir mal ganz ehrlich sein, ob das die SA war oder SS, gerade solche Leute sind dort gewesen, … oder nehmen wir mal die Konzentrationslager. Was glaubt ihr, wer da Aufsicht geführt hat? Das waren nicht solche Leute wie du und ich, sondern das waren richtige perverse Typen, die das gemacht haben.
Gut, wir waren auch so erzogen worden, dass der Jude nichts galt, aber das war einmal Politik und zum anderen das Elternhaus. Meine Eltern haben gegengesteuert. Wir durften auch kein Tier verletzten, also kein Lebewesen durfte gequält werden, erst recht kein Mensch. Wenn die das von Goebbels, das war damals der Reichspropaganda-Führer, hören, fühlen sie sich im Recht. Der hat natürlich draufgehauen, aufs Volk, „die bösen Juden, die bösen Freimaurer“ und so weiter. Und .. die einfachen Leute und die, die entsprechend veranlagt waren, haben das natürlich geschluckt und waren froh, wenn sie dann einfach draufhauen konnten. Ja, das ist leider so. Nicht jeder Mensch ist gut, das muss man einfach lernen. Jeder Mensch hat auch eine böse Seite.
Wir Kinder haben von der Judenverfolgung aber wenig mitbekommen. Aber ich erinnere mich auch daran, dass man beim Radio aufpassen musste. Dass man keine englischen Sender hören sollte, denn dafür wurde man eingesperrt.
Wie hat man in den Nachkriekszeiten gelebt?
Nach 1945 war das dann ähnlich wie in den 20ern. Es ging auch uns (Frau L und Herr D) so, dass wir nach dem Krieg quasi ausgehungert waren und leben wollten und auch Sachen hören und sehen wollten, die wir vorher nicht gesehen haben. Dann kam quasi die Erlösung. Swing und Bebop und englische Platten. Obwohl hier alles in Trümmern lag. Meine Brüder gingen immer Steine klopfen. Das was noch da war, legten sie frei und verkauften es. Es musste ja wieder gebaut werden und es gab keine Ziegelei. Mit den alten Steinen wurde wieder aufgebaut.
Damals gab es nur wenige Autos. Selten mal ein Privatmann (die meisten Autos waren beschlagnahmt), Brauereifahrzeuge und vielleicht noch der Kohlenmann. Der kam entweder mit dem Tempo, einem Dreiradauto, oder einem Pferdewagen. Dann wurden die Kohlen für die Heizung in den Keller gebracht oder Sack für Sack auf den Boden geschleppt. Ölheizung gab es damals noch nicht. Das Holz zum Heizen war so knapp, dass sogar die Holzbrücken am Weiher in Eimsbüttel immer weniger wurden, bis sie ganz weg waren. Sie wurden von den Leuten verheizt.
Und wie war es in der Zeit mit Schule und Unterricht?
Ein Problem war damals, dass es in Hamburg quasi keinen Schulunterricht mehr gab, weil alle Schulen zerstört waren. Nur in den Randbezirken gab es noch Unterricht und man musste beweisen, dass man auch dort wohnte. Man hatte dann eine Tante, bei der man angemeldet wurde und konnte dort unterrichtet werden. Außerdem wurden unsere Bücher, die alle mit Harkenkreuzen versehen waren, eingezogen. Selbst die Mathematikbücher. Ich schrieb alles mit. Das ging bis 1944 so. Dann mussten alle Kinder in die Kinder-Land-Verschickung. Unsere Schule musste an die Ostsee nach Grömitz. Wir kamen dann zu sechst auf ein Hotelzimmer. Auch nach dem Krieg war es schwierig. Wir wollten ja etwas lernen. Unsere Eltern sprachen also unsere alten Lehrer an oder suchten pensionierte Lehrer, die dann zum Teil Privatunterricht gaben. Die Schule war dadurch sehr unregelmäßig – mal Vormittags, mal Nachmittags. Zum Teil haben wir die Aufgaben auch nur abgeholt und wieder abgegeben.
Wie klappte es mit der Verpflegung in und nach dem Krieg?
Wir wurden damals nicht satt und bekamen in der Schule von den Engländern einmal täglich in der Sporthalle einen Schlag Suppe, meistens Erbsennsuppe. Manchmal gab es auch Kekse. Die schmeckten aber scheußlich (lacht). Sonnabends gab es kein Schulessen und wir bekamen Schokolade. Manchmal gab es auch Lebertran wegen der fehlenden Vitamine, die über das Essen nicht ausreichend vorhanden waren. Im Krieg und nach dem Krieg, bis 1948, war auch das Essen für die Familien genau portioniert. Ich weiß noch genau, wie wir 1939, bei Kriegsbeginn, rosa Lebensmittelkarten bekamen. Wir mussten die dann beim Lebensmittelhändler abgeben, der dann alles eintrug und die Karten bei der Behörde einreichte. Der Händler musste quasi alles, was er verkaufte, nachweisen, um wieder einkaufen zu können. Die größte Lebensmittel-Not war nach dem Krieg. Selbst Kartoffeln und Mehl gab es zu der Zeit wenig und es wurde mit amerikanischem Maismehl gebacken. Das war furchtbar trocken, hart und gelb. Nachher hat sich herausgestellt, dass die Ursache ein Übersetzungsfehler war. Man fragte in Deutschland, was braucht ihr und sagte „Korn“. Das aber verstand man in Amerika als Mais und so kam es zu den Falschlieferungen.
(Herr D:) Wir hatten einen Garten und konnten ein paar Kartoffeln und Bohnen selber ernten. Trotzdem haben wir damals, bis 1948, sehr gehungert. Erst nach der Währungsreform, als unsere Reichsmark in D-Mark getauscht wurde, war plötzlich alles wieder da. Jeder bekam zunächst 40 DM. Man konnte dann tatsächlich wieder in den Laden gehen und sogar für einen Pfennig wieder etwas kaufen.
Als ich damals anfing zu arbeiten, habe ich im Monat 196 DM verdient. Davon habe ich meine Miete bezahlt, davon habe ich gelebt und davon habe ich auch gespart. Die Ansprüche waren aber auch sehr bescheiden. Teilweise mussten sich mehrere Familien eine Toilette auf der Zwischenetage teilen.
In den Kindergarten zu gehen, war damals etwas Elitäres und die Eltern mussten viel dafür bezahlen, dass ihre Kinder Vormittags in der Kita waren.
Wie war das mit dem Urlaub? War da gar nicht dran zu denken?
Doch, es gab Urlaub, aber nicht so viel wie heute. Deutschland ist ja das Land mit dem meisten Urlaub und der kürzesten Arbeitszeit.
Wo anders hinfahren, vielleicht zu Verwandten?
Das konnte man nicht, das konnten vielleicht die Reichen. Das war auch nicht üblich. Es gab auch keine richtigen Urlaubsländer, wie heute. So etwas wie ich „fliege mal schnell nach Spanien, oder auf die Malediven“ gab es damals nicht. Wenn man wirklich gut Urlaub machte, also ich weiß, wir fuhren nach Niendorf, an die Ostsee, in die Lüneburger Heide oder in den Harz. Da machten wir dann acht Tage Urlaub.
Womit? Wer hatte damals schon ein Auto?
Man fuhr mit dem Zug dahin. Es waren die wenigsten, die ein Auto hatten. Das ging erst langsam nach 1945 los, mit den Autos. Damals der Volkswagen. Viele Leute hatten schon im Krieg für den Volkswagen gespart. Der kostete, glaube ich, 1000 Mark. Der wurde dann ja auch schon bezahlt und jeder dachte, er bekommt einen, aber stattdessen wurden Panzer gebaut. Man bekam vielleicht einen, wusste bloß nicht genau, wann. Bei vielen war dann inzwischen der Krieg vorbei. Das war damals praktisch so wie später dann in der Ost-Zone. Für den Trabi musste man in der DDR auch viel Geld bezahlen und dann lange warten.