Berufsorientierung

Berufsorientierung in der Stadtteilschule

Berufskunde und Berufswegeplanungen sind integrale Bestandteile der Arbeit in der Sekundarstufe I und II. In jeder Lerngruppe üben unsere Sozialpädagogen und Lehrer im Berufskundeunterricht das Schreiben von Bewerbungen, bereiten Praktika, ihre Besuche von Berufsmessen und dem BIZ vor und entwickeln individuelle berufliche Planungen mit den Schülern. Dabei arbeiten wir eng mit der Jugendberufsagentur, dem Hamburger Institut für berufliche Bildung sowie Betrieben und deren Interessenvertretern (Hwk, Hk) zusammen.

Im Praktikum in Jahrgangsstufe 8 erhalten die Schüler erste Einblicke in die Berufswelt. In Jahrgang 9 übernehmen sie in einem Sozialpraktikum Verantwortung für andere Menschen und in der 10 stehen die beruflichen Ziele bei der Wahl des Praktikumsplatzes im Vordergrund.

Bei der hauseigenen Berufsmesse unserer Schule erfahren die Schüler*innen aus den Jahrgängen 8 bis 13 von den Auszubildenden der anwesenden Firmen von deren Ausbildung oder lauschen den Vorträgen von Dozenten aus Wirtschaft und Universität.

Darüber hinaus werden persönliche Berufsberatungen von spezialisierten Sozialpädagog*innen der Schule (jederzeit) und der kooperierenden Jugendberufsagentur Hamburg-Nord (ab Jahrgang 9) angeboten. Gezielte Angebote gibt es hier für Schüler*innen mit Gymnasialprognose ebenso wie für Schüler*innen mit Integrationsstatus. Ziel ist es, dass alle Schüler*innen am Ende ihrer Schulzeit die Bugenhagenschule mit einer Anschlussperspektive verlassen.

Berufsorientierung in der Stufe III der Schule für Kinder mit besonderem Förderbedarf

In der Schule für Kinder mit besonderem Förderbedarf bildet die Frage, was passiert am Ende meiner Schulzeit, einen Schwerpunkt. Ab dem 8. Jahrgang unterrichten wir die Schüler*innen bei uns in Berufskunde. Hier geht es um erste Einblicke in die Arbeitswelt und vor allem um die Fragen: Was sind meine Wünsche, was kann ich besonders gut, welche Möglichkeiten habe ich?
Um dies herauszufinden, arbeiten wir vor allem nach einer von der Hamburger Arbeitsassistenz entwickelten Unterrichtseinheit zur beruflichen Entwicklung und Orientierung – kurz „bEO“. Diese beinhaltet neben dem Kennenlernen der eigenen Talente eine Reihe von Betriebsbesichtigungen und Praktika, die im beschützen Bereich einer Werkstatt, einer vergleichbaren Einrichtung oder in einem Betrieb auf dem ersten Arbeitsmarkt stattfinden.
In drei verschiedenen Praktika geht es um ein erstes Hineinschnuppern in die Arbeitswelt: wie fühlt es sich an, drei Wochen in einer fremden Umgebung und von ganz anderen Menschen umgeben zu sein und einen 7-stündigen Arbeitstag zu bewältigen. Und: Welche Tätigkeiten liegen mir und was liegt mir überhaupt nicht?
Im 10. Jahrgang ist es an der Zeit, intensivere Erfahrungen zu machen. Aus diesem Grund gehen die Schüler nach einem weiteren zweiwöchigen Praktikum jeweils an zwei Tagen in der Woche in einen Betrieb oder eine Werkstatt ihrer Wahl. Hier lernen sie komplexere Arbeitsabläufe kennen und werden für ein ganzes Schuljahr Teil einer Belegschaft mit „echten“ Arbeitskollegen. Selbstverständlich werden auch diese Praxistage von Pädagoginnen und Pädagogen der Schule begleitet. Die gemachten Erfahrungen werden im Unterricht nachbereitet.
Nach etwa einem halben Jahr findet in der Schule ein Berufsberatungsgespräch statt, an dem mit Unterstützung eines Vertreters des Hamburger Instituts für berufliche Bildung (HIBB) und eines für die Berufsorientierung zuständigen Mitarbeiters der Agentur für Arbeit die nächsten Schritte vereinbart werden. Dies kann ein folgender Schulbesuch im Campus Uhlenhorst sein, in dem eine noch deutlichere Ausrichtung auf die Berufsorientierung stattfindet, eine arbeitsvorbereitende Maßnahme an einer Berufsschule oder der Berufsbildungsbereich einer Werkstatt für behinderte Menschen.

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